Rupay Dahm

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Rechtsanwalt

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Telefon: +49 (0)30 28 87 86-00

Über mich

Auf der Suche nach mehr Demokratie, Selbstbestimmung und sozialer Gerechtigkeit in Gesellschaften und Gemeinschaften studierte ich zunächst Politik (BA, Oxford Brookes University) mit einer Abschlussarbeit zu Demokratietheorien und praktischen Partizipationsmethoden in „multiethnischen“ Staaten. Im Anschluss folgte das Jurastudium an der Humboldt Universität, Berlin mit Schwerpunkt auf Demokratietheorien, Menschenrechten und kollektivem Arbeitsrecht. In der politischen Jugendbildungsarbeit neben dem Studium arbeitete ich mehrere Jahre mit einem möglichst hierarchiefreien pädagogischen Ansatz, um ein selbstbestimmtes, friedliches und diskriminierungsfreies Miteinander zu fördern. Ein besonderer Schwerpunkt lag hierbei auf dem kritischen Hinterfragen von Geschlechterrollen. Als Anwalt im Arbeitsrecht vertrete ich ausschließlich Arbeitnehmer*innen und Betriebsräte, um ihnen eine Stimme zu geben gegenüber der strukturell überlegenen Arbeitgeberseite. Ich gebe Schulungen für Betriebsrats- und Gewerkschaftsmitglieder. Derzeit forsche ich nebenberuflich über die rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen selbstverwalteter Betriebe, also Unternehmen in Belegschaftshand mit einem hierarchiekritischen Ansatz, wohne in einem genossenschaftlichen Hausprojekt und sammele eigene Erfahrungen als Vorstandsmitglied der Genossenschaft.

Meine Kompetenzen

  • juristische Fachkompetenzen mit Schwerpunkt auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts
  • Moderation und Anleitung von Gruppenprozessen und Seminaren zum Thema Kommunikation, Umgang mit Konflikten, Lösungs- und Ideensuche, Geschlechtergerechtigkeit, Entscheidungsfindung,
  • Erfahrungen mit der Arbeits- und Wirtschaftswelt durch meine Tätigkeit als Anwalt für ArbeitnehmerInnen und Betriebsräte
  • Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen sehr unterschiedlicher Herkunft und Altersgruppen
  • persönliche Erfahrungen mit gruppendynamischen Prozessen in basisdemokratischen Gemeinschaften

Veröffentlichungen

Binnenverträge: Grenzen und Möglichkeiten, in: Contraste - Zeitschrift für Selbstverwaltung und Selbstorganisation, Juli-August 2019

Alternatives Gesellschaftsrecht – Selbstverwaltete Kollektivbetriebe und ihre rechtlichen Herausforderungen in: das freischüßler Nr. 20 | 2014/2015, S. 85–92

Commons vs. Kollektive – Selbstbestimmung der ProduzentInnen oder der KonsumentInnen? in: das freischüßler Nr. 20 | 2014/2015, S. 93–98

Hinweis: Kollektivbetriebe als Gesellschaften sind, auch wenn prinzipiell hierarchiefrei, Arbeitgeber. Da ich in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten ausschließlich Arbeitnehmer*innen vertrete, bedeutet dies, dass ich ein Kollektiv zwar in der Gestaltung seiner Satzung etc. berate, nicht aber, wenn es darum geht, gegen ein noch so nerviges Kollektivmitglied rechtlich vorzugehen (Kündigung, Abmahnung, etc.).

Kosten

Werde ich als Anwalt tätig, so richtet sich die Vergütung prinzipiell nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Sonstige beraterische Tätigkeiten sind auf Grundlage der Finanzstärke des Kollektivs bzw. seiner Mitglieder auszuhandeln.